Different Strokes im Düsseldorfer Stahlwerk

Im Düsseldorfer Stahlwerk haben Different Strokes ein interessantes Golden Age Lineup zusammengestellt. Am 4. Mai gaben sich Masta Ace, Lords Of The Underground, Camp Lo & Shabaam Sahdeeq die Ehre. Das war ein runder Abend. Beim Masta musste ich dann doch mal im richtigen Moment draufhalten!

MoNkEyBiZNeSs feat. Flipp

Letzte MoNkEyBiZNeSs-Party auf dem Township: 05.03.16 mit DJ Flipp aus Duisburg

https://www.facebook.com/events/597757787040042/

Deltron 3030 sind zurück

Nach dem legendären Debut Album von 2000 haben Deltron 3030 13 Jahre später ein ebenso geniales Zweites rausgehauen: Event 2. Absoluter Tipp für alle die sich für Rap und Science-Fiction interessieren. Auch das Artwork der Vinylausgabe lohnt sich!
Die Tour dazu war auf jeden Fall sehenswert. In Köln war’s ok, dort wurde sie leider ins etwas ranzige Luxor downgegradet. Hat man die Möglichkeit Deltron mit Orchester zu sehen sollte man unbedingt hin wie das Live-Konzert vom Bayrischen Rundfunk eindrucksvoll beweist:

Das ganze Konzert auf der Webseite vom BR

http://www.br.de/puls/events/deltron-3030-live-konzert-puls-festival-2014-100.html

In Köln war’s eher kuschelig:

Summerjam 2014

War mal wieder auf der Summerjam. Auch wenn die Reggae-Puristen das Gesamtprogramm Scheiße fanden, war ich mit der bunten Mischung gut unterhalten. Hätte ein bisschen weniger regnen können und in der Dancehall Arena war die kirmesartige Ver-Trap-pung allgegenwärtig. Finde ich manchmal ganz fresh aber das war dann doch zu viel. Aber wir hatten unsere neue Fahne dabei!;-)

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Und die Konfetti-Kanone

Ooh Wee – Der beste Party-Track aller Zeiten

Nach einer kurzen Unterhaltung mit dem legendären Solid Sven bin ich mir sicher: Ooh Wee von Mark Ronson aus dem Jahre 2003 ist der beste Party-Track aller Zeiten. Hier kommen 11 Gründe warum:

1. Das Basis-Sample des Boney M-Klassikers Sunny von 1976 ist einer der freshesten Discotracks der 70er Jahren und im Original auch heute noch ein Shureshot auf jeder Party.
2. Der permanente Bongo-Loop aus dem 70ern bringt ein dezentes Sommerfeeling dazu.
3. Das periodische Triangel-Cowbell-Geklimper sorgt für einen zusätzlichen Schuss Funkyness – Cowbell geht immer!
4. Ghostface Killah, den man normalerweise von krummen RZA-Beats her kennt, flowt über das Ding als wäre er ein gottverdammter Party-MC und erzählt eine schöne doofe Geschichte wie er nach Atlantic City fährt: „Slot machines, ding-ding-ding-ding-ding…“
5. Hook-Gott Nate Dogg (R.I.P.) steuert nicht nur das sehr zum mitgrölen einladende „Ooh Wee“ bei, sondern hat auch mal wieder einen eigenen Vers: „When I step into the Party…“
6. Saigon war damals Geheimtipp und am Anfang nur „Entourage“-Guckern bekannt. Er kommt aber ebenfalls sauber mit klassischer Party-Rap-Lyrik rein: „To the bang bang boogie, up jump the funk…“
7. Bei 00:31 haben wir einen echten Scratch. 😉
8. Bei 00:50, 01:53 und 02:48 wird die Sunny Bridge perfekt in das moderne Arrangement eingefügt.
9. Man kann in den Track gut rein und rausmixen. Ihn aber auch alternativ hart reinkloppen oder mit dem letzten „Ooh Wee“ von Nate Dogg enden lassen.
10. 105 BPM ist die perfekte Geschwindigkeit wenn man vom klassischen 85 bis 95 BPM Partyhiphop mal in andere Sphären anziehen möchte.
11. Auch Rapper Trife, von dem ich sonst noch nie was gehört hab‘ (laut Wikipedia ein Protegé von Ghostface), zieht das Gesamtbild nicht unnötig herunter.